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je stiller du bist, desto mehr kannst du hörenchin. Weisheit |
Nele Braas, Petra Rechenberg-Winter und Ann-Kristin Ruddies nehmen Kurs auf Stille
Donnerstag, 26. Januar 2017
Montag, 16. Januar 2017
Sonntag, 15. Januar 2017
An ode to female and silence
Der Pianist und Komponist Joep Beving zeigt mit seiner Musik und Bildsprache unsere weibliche Zartheit in der "stillen Komposition ".
Hör und sieh es dir an.
joepbeving.com/video/
joepbeving.com/video/
Freitag, 13. Januar 2017
Donnerstag, 12. Januar 2017
Mittwoch, 11. Januar 2017
Stille als Rausch
"Es wächst die Stille, wie die Schatten des Nachmittags wachsen, da wird das Schweigen immer tiefer, wie unter einer beschwörenden Zauberformel.
Gibt es etwas so Berauschendes wie die Stille? So rasch der Trinker den Becher an die Lippen führt: Der Wein berauscht ihn nicht so rasch wie mich die Stille, die mit jeder Sekunde wächst.
Und dieser Becher Weins, ist er nicht wie ein Tropfen, verglichen mit dem unendlichen Meer des Schweigens, aus dem ich trinke?"
Sören Kierkegaard
Gibt es etwas so Berauschendes wie die Stille? So rasch der Trinker den Becher an die Lippen führt: Der Wein berauscht ihn nicht so rasch wie mich die Stille, die mit jeder Sekunde wächst.
Und dieser Becher Weins, ist er nicht wie ein Tropfen, verglichen mit dem unendlichen Meer des Schweigens, aus dem ich trinke?"
Sören Kierkegaard
Dienstag, 10. Januar 2017
Montag, 9. Januar 2017
Sonntag, 8. Januar 2017
Samstag, 7. Januar 2017
Morgens

Die Dämmerung weckt mich.
Der Kater zu meinen Füßen schnurrt, ich verlasse mein Kissenparadies, langsam, Fuß für Fuß.
Ich schaue in das graue Morgenlicht, das die Schemen des Raumes erahnen lässt, mehr nicht.
Ich gehe ans Hundebett und kraule das Fellknäuel, das sich noch einmal gemütlich zusammenrollt.
Dann bewege ich mich in die Küche um meinen Morgentee zu kochen, ich schaue aus dem Fenster auf den schlafenden Garten und das Meer in der Ferne, ich sehe die leichte Kräuselung der Wellen.
Kein Ton ist in der Luft, nur wenn ich das Fenster öffnete, würde ich das Rauschen des Meeres hören und ein Rascheln in den Bäumen die das Haus umgeben.
Aber ich bin noch nicht so weit.
Ich entzünde eine Kerze und beginne, in ihrem warmen Licht das Morgenritual. Wasserkocher füllen, Teekanne aus dem Schrank holen- welche wird es heute? Die weiße bauchige Steingutkanne mit den grünen Kringeln- was für Gartentage, nein.
Die zarte, milchigweiße aus feinem Porzellan?
Oder einfach eine Thermoskanne?
Das Klappern des Geschirrs, das leise Summen des Wasserkochers sind meine ersten Geräusche- vertraut erfüllen sie mich mit Vorfreude auf das heiße Getränk. Ich entscheide mich für die zarte, feine Kanne und einen leichten Darjeeling, passend zu der sanften Stimmung draußen auf dem Meer.
Auch die dazu gehörigen Tassen liebe ich für ihre Transparenz und ihre Form, die sich wärmend und beruhigend in meine Hände schmiegt.
Ich erlaube mir noch einmal für die erste Tasse in meinem Kissenparadies zu verschwinden. Ich schaue in den Himmel, der langsam heller wird und nun auch etwas über das Wetter des Tages verrät- und träume vor mich hin.
Dann stehe ich wirklich auf und gehe an meinen Schreibtisch, die zweite Tasse startet den Computer und das Internet.
Habe ich Post? Will ich sie mir jetzt schon angucken?
Ich entscheide mich dagegen, ich schreibe ein wenig Tagebuch. Ich schreibe ohne Angst, denn ich weiß, niemand wird sie je lesen, meine Zeilen- ich habe ein System entdeckt, das es nur mir möglich macht, meine Texte zu entziffern, also genieße ich die Minuten, denn aus mir kann herausfließen und sich in Worte fassen, was mein Herz formuliert.
Es ist eine schöne Art, die Stille des Morgens zu nutzen um den Tag ganz bei mir zu beginnen.
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